Eltern-Kind-Therapie
Was sich zwischen Eltern und Kind zeigt.
In der Eltern-Kind-Therapie in meiner Praxis in Berlin-Kreuzberg steht nicht die Suche nach Fehlern im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Verstehen dessen, was sich zwischen Eltern und Kind entwickelt hat. Ich begleite Sie dabei, Ihr Kind, sich selbst und Ihre Beziehung zueinander mit neuen Augen zu sehen. So können neue Formen der Begegnung entstehen, in denen Vertrauen, Sicherheit und Entwicklung wieder möglich werden.
Beziehung und Entwicklung.
Entwicklung entsteht in Beziehung. Die Entwicklung eines Kindes vollzieht sich nicht von selbst, sondern im Austausch mit seinen Bezugspersonen. In jeder gemeinsamen Erfahrung entstehen Vorstellungen voneinander, Vertrauen und die Fähigkeit, Gefühle zu regulieren. Diese Prozesse sind lebendig und können sich immer wieder verändern. Deshalb richten wir den Blick in der Eltern-Kind-Therapie auf die Beziehung selbst: Was geschieht zwischen Ihnen und Ihrem Kind, welche Bedürfnisse werden sichtbar, und wie können neue Begegnungsmomente entstehen, die Sicherheit, Entwicklung und gegenseitiges Verstehen fördern.
Wann kann eine Eltern-Säugling-Kleinkind-Therapie sinnvoll sein?
Nicht jede Familie erlebt dieselben Herausforderungen. Die genannten Beispiele sollen eine Orientierung geben. Im gemeinsamen Gespräch schauen wir auf Ihre individuelle Situation.
Es bestehen Schlaf-, Fütter- oder Beruhigungsprobleme.
Regulationsschwierigkeiten belasten die Familie. Gemeinsam suchen wir nach passenden Wegen der Entlastung.
Sie fühlen sich als Eltern dauerhaft erschöpft oder verunsichert.
Wenn Sorgen und Überforderung den Alltag bestimmen, kann ein geschütztes Gespräch neue Orientierung geben.
Die Schwangerschaft oder Geburt erleben Sie als eine seelisch belastende Zeit.
Emotionale Krisen während der Schwangerschaft oder nach der Geburt sind keine Seltenheit und müssen nicht allein bewältigt werden.
Sie wünschen sich mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrem Kind.
Manchmal fällt es schwer, eine Verbindung aufzubauen. Gemeinsam betrachten wir, was dahinterstecken könnte.
WENN DIE ERSTEN GEMEINSAMEN JAHRE MEHR KRAFT KOSTEN ALS FREUDE SCHENKEN.
Frühe Unterstützung kann langfristig stärken.
Die ersten Lebensjahre sind eine Zeit großer Veränderungen, für Kinder ebenso wie für ihre Eltern. Manchmal entstehen dabei Unsicherheiten, Erschöpfung oder belastende Situationen, die sich allein nur schwer lösen lassen. In der Eltern-Säugling-Kleinkind-Therapie betrachten wir nicht nur einzelne Symptome, sondern die Beziehung zwischen Eltern und Kind als Ganzes. Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für die emotionale Entwicklung eines Kindes. Die Bindungs- und Säuglingsforschung zeigt, dass frühe Unterstützung nicht nur aktuelle Belastungen lindern kann, sondern häufig auch langfristig zu einer stabileren Entwicklung beiträgt. Grundlage meiner Arbeit ist eine psychoanalytisch orientierte Weiterbildung in der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP). Sie verbindet Erkenntnisse aus der Psychoanalyse, Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung und Säuglingsforschung und richtet den Blick auf die Beziehung zwischen Eltern und Kind als zentralen Ort gemeinsamer Entwicklung.
So kann eine Eltern-Kind-Therapie ablaufen
Jede Familie bringt ihre eigene Geschichte mit. Deshalb gibt es keinen starren Ablauf. Dennoch gibt es Schritte, die vielen Behandlungen gemeinsam sind. Sie helfen dabei, Belastungen besser zu verstehen und gemeinsam neue Erfahrungen zu ermöglichen.
01. ankommen und kennenlernen
Am Anfang steht das gegenseitige Kennenlernen. Sie schildern, was Sie beschäftigt, welche Fragen Sie mitbringen und was Sie sich für Ihr Kind und Ihre Familie wünschen. Dabei geht es zunächst darum, einen geschützten Raum entstehen zu lassen, in dem alle Themen Platz haben dürfen.
02. Die Beziehung gemeinsam verstehen
Gemeinsam beobachten wir, wie Sie und Ihr Kind miteinander in Kontakt treten. Oft zeigen sich dabei bereits wichtige Hinweise auf Bedürfnisse, Gefühle und Beziehungsmuster. Nicht das Verhalten allein steht im Mittelpunkt, sondern das, was sich zwischen Eltern und Kind entwickelt.
03. Neue Erfahrungen ermöglichen
Wenn Zusammenhänge verständlicher werden, entstehen häufig neue Möglichkeiten des Miteinanders. Kleine Veränderungen im gegenseitigen Verstehen können dazu beitragen, dass sich auch der Alltag Schritt für Schritt verändert und beide Seiten wieder mehr Sicherheit erleben.
04. Entwicklung begleiten
Ziel ist nicht, perfekte Eltern oder ein „perfektes“ Kind zu schaffen. Vielmehr soll eine Beziehung entstehen, in der Entwicklung wieder möglich wird, getragen von Vertrauen, Verständnis und einem feineren Gespür füreinander.
Vielleicht fragen Sie sich noch …
Viele Eltern sind unsicher, ob eine Eltern-Kind-Therapie für ihre Situation passend ist oder wie die ersten Termine ablaufen. Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.
Was Sie in Ihrer Situation brauchen, lässt sich am besten in einem ersten Gespräch einordnen.
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