Verfahren

ZWEI WEGE – EIN GEMEINSAMES VERSTÄNDNIS

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie beruhen auf denselben theoretischen Grundlagen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie umfassend, wie häufig und mit welchem Schwerpunkt gearbeitet wird.

Welcher Weg für Sie stimmig ist, muss nicht vorab feststehen.
Das klären wir gemeinsam in den ersten Gesprächen.

Behandlungsraum mit Liege für die Psychoanalyse in der Praxis von Rahel Simmenauer

Psychoanalyse

UMFASSEND VERSTEHEN

Die hohe Behandlungsfrequenz der Psychoanalyse ermöglicht es, unbewusste Beziehungsmuster besonders tiefgehend zu verstehen und langfristig zu verändern. Sie eignet sich insbesondere für Menschen, die ihre Persönlichkeit nachhaltig entwickeln und wiederkehrende innere Konflikte in ihrer ganzen Tiefe verstehen möchten.

Sitzungsfrequenz: Meist 3–4 Sitzungen pro Woche

Gesprächssetting: In der Regel im Liegen auf der Couch

Schwerpunkt: Umfassende Bearbeitung der Persönlichkeit und langfristig entstandener Beziehungsmuster

Behandlungsdauer: Meist längerfristig

Geeignet für: Menschen, die sich selbst und ihre Beziehungsmuster nachhaltig verstehen möchten

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Praxisraum für die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in der Praxis von Rahel Simmenauer

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

AKTUELLE KONFLIKTE FOKUSSIEREN

Im Zentrum der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie steht ein aktueller, klar umrissener Konflikt. Dieser fokussierte Rahmen unterstützt dabei, neue Perspektiven auf die eigene Situation zu entwickeln und Veränderungen im Alltag spürbar umzusetzen.

Sitzungsfrequenz: Meist 1–2 Sitzungen pro Woche

Gesprächssetting: Im Sitzen, im direkten Gespräch

Schwerpunkt: Aktuelle Konflikte verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Behandlungsdauer: Häufig kürzer bis mittelfristig

Geeignet für: Menschen mit einem klar umrissenen Anliegen oder einer aktuellen Belastung

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Häufige Fragen zur Verfahrenswahl

Die Entscheidung für ein Verfahren muss nicht allein anhand von Fachbegriffen getroffen werden. Im Folgenden habe ich Fragen zusammengestellt, die im Vorfeld eines Erstgesprächs häufig auftauchen – als erste Orientierung, nicht als Ersatz für das persönliche Gespräch.

Nein. Die Wahl des passenden Verfahrens ist Teil der probatorischen Sitzungen zu Beginn. Gemeinsam schauen wir, welches Vorgehen zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren Zielen passt.

Ein Wechsel ist grundsätzlich möglich und wird im Einzelfall gemeinsam besprochen. In der Praxis zeigt sich häufiger, dass sich im Lauf der probatorischen Sitzungen bereits eine Richtung abzeichnet, die für beide Seiten stimmig ist.

Nein. Beide Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt und wirksam. Welches Vorgehen sinnvoll ist, hängt von Ihrer Situation ab – nicht davon, welches Verfahren aufwendiger ist. Manche Anliegen sind mit einem fokussierten, kürzeren Rahmen gut zu bearbeiten, andere brauchen den offeneren, längerfristigen Raum der Psychoanalyse.

Die Psychoanalyse setzt die Bereitschaft voraus, sich über einen längeren Zeitraum regelmäßig und vertieft mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Beziehungserfahrungen auseinanderzusetzen. In akuten Krisensituationen oder wenn zunächst eine schnelle Stabilisierung im Vordergrund steht, kann eine andere therapeutische Vorgehensweise sinnvoller sein. Auch wenn der Wunsch vor allem auf einer kurzfristigen Entlastung liegt, kommt je nach Situation eher die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder ein anderes Verfahren infrage. Welche Therapieform am besten geeignet ist, lässt sich nicht allein anhand einer Diagnose entscheiden – deshalb klären wir das gemeinsam und sorgfältig in den probatorischen Sitzungen.

Unter anderem davon, ob eher ein aktueller, klar umrissener Konflikt im Vordergrund steht oder ob sich Muster zeigen, die schon lange bestehen und mehrere Lebensbereiche betreffen. Auch Ihre zeitlichen Möglichkeiten und Ihr persönlicher Wunsch nach Frequenz und Setting spielen eine Rolle.

Grundsätzlich sind sowohl die Psychoanalyse als auch die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie wissenschaftlich anerkannte Verfahren und können je nach Kostenträger übernommen werden. Da die Psychoanalyse in der Regel mit einer höheren Sitzungsfrequenz und einem längeren Behandlungszeitraum verbunden ist, unterscheiden sich die Rahmenbedingungen der Kostenübernahme im Detail. Die genauen Voraussetzungen für Selbstzahler:innen, Privatversicherte und im Kostenerstattungsverfahren finden Sie hier:

Ja. Sowohl die Psychoanalyse als auch die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehören zu den durch den Gemeinsamen Bundesausschuss anerkannten Richtlinienverfahren der Psychotherapie. Beide beruhen auf denselben theoretischen Grundlagen der psychodynamischen Psychotherapie und ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich untersucht. Der Unterschied liegt, wie oben beschrieben, nicht in der wissenschaftlichen Anerkennung, sondern im Umfang und Schwerpunkt der Behandlung.

Welches Verfahren zu Ihnen passt, lässt sich im Erstgespräch klären.

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